Sonntag, 25. November 2007

Unclutter die Wohnung: erstes Fazit

Kaum zu glauben, ich bin tatsächlich ordentlich geworden :-).

Nachdem mir die Erkenntnis "Sofort" tatsächlich ins Unterbewußtsein gesickert ist, habe ich gleich mit dem Umsetzten angefangen. Anfangs noch holperig ("Nö, ich bring den Müll raus, wenn ich eh raus muß"), mittlerweile ist es mir in Fleisch und Blut übergegangen. Wenn ich die Wohnung betrete, kommt die Jacke gleich in den Schrank, nicht an die Garderobe, die Schuhe in den Schuhschrank, der Schlüssel an die Hakenleiste.
Post wird entweder gleich beantwortet oder abgelegt. Keine Stapel mehr.
In der Küche kein unbenutztes Geschirr, das rumsteht.
Ist irgendwie cool, ehrlich.

Jetzt bin ich gerade dabei, einen Putzplan auszuarbeiten, mit dem ich mit dem geringsten Aufwand das größtmögliche Maximum erziele... Schließlich werde ich hoffentlich bald wieder Arbeit haben, und dann soll alles Blinken und Glänzen, auch wenn ich müde bin.

Mein Büroschrank ist auch fertig, den werde ich demnächst abholen, dann sind PC und Co auch verstaut, wenn ich mal nicht daran sitze.

Das wird richtig toll. Ich mag mich in ordentlich und organisiert. Und dadurch, das ich keine Baustellen habe, habe ich auch irgendwie mehr Energie, ich denke ernsthaft darüber nach, meine Nähmaschine aus dem Schrank zu holen.

Außerdem habe ich das Laufen angefangen. Ich habe ja, seit der Dicke gegangen ist, keinen Schritt mehr vor die Tür gemacht, das ist seit Montag anders. Inzwischen schaffe ich 3,5 km in 30 Minuten ohne zu hyperventilieren. (Ihr hättet mich die ersten 3 mal sehen sollen, ich war noch 10 min. später am Schnaufen wie ein Walross.) Und heute fange ich wieder mit den extrem wirksamen Pilates-Übungen wieder an, die ich vor Jahren mal gemacht hatte.

Die Schmerzmittel habe ich inzwischen abgesetzt, ich habe Wasser angesammelt, das schrieb sich von und zu. Ich bin eitel genug, lieber Schmerzen zu haben als aufgequollen auszusehen.

Panta rhei, und es ist gut. Auch wenn mit dem Aufbrechen alter Strukturen ebenfalls die alten Wunden und Verletzungen aufgebrochen sind. Manchmal muß man eine Wunde öffnen, damit das Gift abfließt. Das ist zwar in dem Moment schmerzhaft, langfristig befreit es aber. Eine emotionale "Schonhaltung" ist nicht immer ratsam.

Und ich habe angefangen, Freunde zu besuchen. Und das beste ist, die freuen sich darüber ;-).

Das Schlafzimmer ist auch fertig, demnächst stelle ich die Photos ein.

Ich bin gespannt, was ich als nächstes schaffe.....

Kommentare:

Iris hat gesagt…

Bin gespannt auf die Bilder von Deinem Schlafzimmer und allem anderen... Wann kommen die denn?

Nimue hat gesagt…

Sobald ich einen fotoaparat habe, der Bilder macht, die man veröffentlichen kann.

Stay tuned!

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